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Aston Martin Das deutsche Aston Martin Forum mit Erfahrungsberichten von Aston-Martin-Besitzern, auch bei technischen Problemen.

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Alt 23.10.2008, 19:35   #1
Aston Martin
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Aston Martin - Höhere Positionierung möglich

Nach dem Aston Martin CEO Ulrich Bez die Wiederaufstehung der Marke Lagonda (Aston Martin: Das Revival von Lagonda), nehmen auch die Gerüchte über Aston Martin selbst zu.

Angeblich soll die zukünftige AM-Modellpalette höher positioniert werden.
Erstens, um mehr Freiraum für Lagonda zu schaffen, zweitens, um sich besser auf die Konkurrenzprodukte wie z.B. den Ferrari 599GTB einzustellen und drittens, um Produktionskapazitäten für Lagonda frei zu machen.

Was bedeutet das für die Zukunft? Kein Aston unter 200.000€? Das Ende des Vantage?

Ich persönlich bin mit der AM-Modellpalette zufrieden. Lagonda wird einfach ganz anders positioniert sein und kann so z.B. den Vantage als Anstiegsmodell nicht ersetzen.
Statt unten das absatzstärkste "Einstiegsmodell" zu streichen, sollte man oben dem DBS ein wenig mehr Individualität eingestehen. Weg zum DB9 und hin zum eigenständigen Modell.

Mehr zum Thema gibt es hier: Aston Martin considering up-scale move
Und hier: Aston Martin looking to take brand further upmarket
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Alt 23.10.2008, 19:35  
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Alt 24.10.2008, 14:46   #2
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Na ich glaube, dass ist der Grund, warum nicht wir (mir ging es beim ersten Lesen nämlich ähnlich wie dir) sondern Herr Dr. Bez CEO von AM ist: Wir denken einfach zu sehr im "Jetzt" statt über "zukunftsweisende Strategien für das Unternehmen AM" nachzudenken (und diese schon jetzt einzuleiten).

Wenn man das Ganze überdenkt, sind die Fakten (leider) nicht wegzudiskutieren.....
1. der Markt an Sportwagen wird (durch die Umweltdebatten, Finanzkriesen, Wirtschaftsabschwung etc.) immer kleiner werden, deshalb muss sich AM nach anderen Märkten umschauen ("High-End Crossover" oder "Premium saloons")
2. da die jetzigen Kapazitäten ausgeschöpft sind und eine Erweiterung (neues Werk, etc.) kostenmäßig in der derzeitigen Martklage nicht zu rechtfertigen wäre, muss man mit weniger verkauften Einheiten denselben (oder größeren) Profit bringen (um u.a. auch die zukünftigen Entwicklungskosten abzudecken).
3. Da man den DB9 (2004) und den V8 (2005) auf eine (für AM) "grüne Wiese" setzen konnte (da der technisch-/designmäßige Abstand so groß zu den bisherigen Modellen war), erreichte AM diese sensationellen Absatzzahlen. Mittlerweile sieht sich aber jede neue DB9- bzw. V8-Generation mit den bisherigen AM-Gebrauchtwagen konfrontiert.
4. Ich gehe auch davon aus, dass die Kosten, die Ford AM in Rechnung stellt/stellen wird, nun höher sind, als zu der Zeit, als AM ein Teil von Ford war. Daher muss AM nun auch (eine Entwicklung) anders rechnen.

....und die Strategie (aus Unternehmenssicht) nachzuvollziehen.
1. Deshalb ist AM die Wiederbelebung von Lagonda so imens wichtig (da der Markt für Premium-Limos bedeutend schneller wachsen wird als die von Sportwagen (ich glaube, wir haben in Deutschland da eine etwas verzerrte Wahrnehmung, da es bei uns noch Autobahnen ohne Tempolimit gibt))
2. Das man mit Kleinserien hohe Exklusivität und Gewinne erwirtschaften kann (und dabe noch die Produktionskapazitäten "schont") und
3. das eine hohe Exklusivität (durch höhere Individualität) der Marke "AM" weiter hilft.

Aber da Dr. Bez (genau wie damals David Brown) vom Motorsportvirus angesteckt sind, bin ich guter Hoffnung, dass AM weiterhin tolle Sportautos anbietet (wobei diese -da mache ich mir auch nichts vor- immer exklusiver und kostspieliger werden).

blubbernde V8-Grüße
BeezleBug

P.S.:
Die Vergleiche mit Maranello finde ich persönlich aber nicht für angebracht, denn selbst wenn der monitäre Unterschied nicht mehr gegeben wäre, bleibt ein großes Gap zwischen Gaydon und Maranello - gottseidank - denn: es lebe der Unterschied
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